Erwin auf Reise

 

Wednesday, 18. October 2006, 23:21

2. Teil Argentinien

Bin dann nach der zusaetzlichen Nacht doch noch in Mendoza angekommen und habe mich da auch gleich im Ausgansviertel der Stadt niedergelassen. Wollte eigenlich bloss 2 Naechte bleiben, blieb dann aber doch 4. :-D
Zudem konnte ich da seit langem wieder mal meine kurzen Kleider rausnehmen und das hat mir natuerlich auch gefallen.

Mendoza ist ein Weingebiet und ich denke der Wein, denn wir in der Schweiz trinken, kommt meistens aus Mendoza. Bin da auch wieder so eine Winery anschauen gegangen, aber es hat mich nicht mehr wirklich vom Hocker gehauen, da ich das meiste schon gekannt habe.

Hm, hatte natuerlich in Mendoza wiedermal was komisches erlebt.
Da gibt es doch tatsaechlich einen Hollaender, welcher zu Reisenden geht und erzaehlt er sei ausgeraubt worden und muesse unbedingt nach Buenos Aires gehen, habe aber kein Geld mehr. Hm, von solchen Geschichten habe ich schon gehoert, aber das ich mal auf so einen typen treffen werde, hat mich dann schon erstaunt. Nun denn, bei mir ist er nicht soweit gekommen...aber im Hostal hatte es dann noch einen Englaender, welcher mir die Geschichte erzaehlt hat und ich wusste dann, dass es der gleiche Schlawiener war wie bei mir. Nun denn...immer aufpassen wenn Hollaender dich ansprechen. :-D

Bin dann mit dem Bus direkt nach Buenos Aires (Bs. As.) gefahren und habe mich da im Distrikt von San Telmo niedergelassen.
Waehrend meiner Reise durfte ich einige Leute von Bs. As. kennenlernen und die wollte ich natuerlich alle sehen, so hatte ich eigentlich einen vollen Terminkalender und hatte immer was zu tun. Zudem ist es natuerlich super wenn man Einheimische kennt, so bekommt man ein anderes Bild von einer Stadt.

Bs. As. ist einer super Stadt, da gibt es verschiedene Bezirke wie z.b. La Boca, wo das Stadion steht wo Maradonna mal gespielt hat und wo die farbigen Haeuser der italienischen Imigranten stehen. San Telmo mit seinen vielen Antiquitaetenlaeden und man sagt das dort auch der Tango erfunden wurde. Palermo mit vielen Rest. und Pubs wo man bestimmt immer Leute antrifft. und und und

Ich kann euch also sagen es ist unglaublich was ich da alles gemacht habe und sehen durfte, von dem her einfach so ein Ueberblick:
habe 2 Salsastunden genommen, 2 Tangostunden gehabt, habe auch Yoga ausprobiert, habe das Grab von Evita besucht, die breiteste Avenida der Welt besucht, das Opernhaus besichtigt, der Museeumsnacht beigewohnt, die Piers angeschaut, viel herumgelaufen und mit dem Bus oder mit dem Subtren gefahren, eine Stadtrundfahrt gemacht, Tigre besucht, ect.
Ja, und so sind die 10 Tage in Bs. As. wie im fluge vorbeigegangen und ich durfte eine super Zeit verbringen!

Hey, und natuerlich habe ich wider mal eine unglaubliche Geschichte auf lager!!!
Nun den, da gehe ich eines Tages nichtsahnend in die U-Bahn und beim Eintreten sehe ich so durch die Leute hindurch ein Mammut Signet...was vielmals heisst es koennte ein Schweizer sein. So habe ich mich natuerlich ein wenig vorgebeugt um zu sehen wie SIE aussieht und da hat es mich also wieder fast zum Zug rausgehauen, musste dann erstmal meine Augen reiben und noch mal schauen, aber der Person gegenueber ist es also nicht anderst gegangen!!
Da sitzt doch tatsaechlich Ruth Gerhard - Fischer und der Gery. Hei ei ei ei ei, so einen Zufall gibt es wohl kaum, ich meine zu Hause...aha, fuer die die sie natuerlich nicht kennen, sie kommen aus meiner Gegend und ich sehe sie im Jahr vielleich 1 - 2 mal, meistens an der Fasnacht...sehen wir uns ja nicht viel. Tja, da kann man nur sagen...die Welt ist klein!!!
Sind dann eines zusammen trinken gegangen und sie sind nun bis Ende November in Argentinien am reisen.

Nun denn, auch diese Stadt musste ich mal verlassen und so habe ich mich dann mit dem Bus zu meiner letzten Station in Argentinien gemacht...zu den Iguazufaellen.
Diese Faelle sind im Laenderdreieck...Brasilien, Argentinien und Paraguay.
Besuchen kann man sie von der Argentinischen und von der Brasilianischen Seite.

Da fallen gewaltige Wassermassen einfach so rund 50 m in die tiefe und das ganze ist schon sehr eindrueklich. Obwohl es im Moment nicht wirklich viel Wasser hat...es ist so oder so sehr imposant!!
Habe das ganze von der argentinischen Seite her besucht und mich dann anschliessend auch gleich auf nach Brasilien gemacht.

Ja, und nun weile ich in diesem Brasilien und werde euch dann auch darueber noch was berichten...nur soviel, es hat viel Sonnenschein, super Straende und na ja, also Frauen hat es auch sehr huebsche. ;-)

P.S: Ich entschuldige mich fuer alle fehler in diesem Text, aber Deutsche Sprache, schwere Sprache. :-D

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Wednesday, 04. October 2006, 20:53

Chile zum zweiten.

Nun denn nach einer gemuetlichen aber verschneiten Fahrt durch die Berglandschaft von Bariloche nach Puerto Montt (Chile) bin ich wieder in Chile angekommen.

Puerto Montt ist nicht wirklich toll, aber es ist der ausgangspunkt um nach Chiloe zu gelangen wo ich dann auch gelandet bin...und zwar in Castro.
Die Halbinsel ist gegenueber vom Rest in Chile anderst hier hat es noch einige Anzeichen von den urspruenglichen Bewohnern von Chile. Bekannt sind hauptsaechlich die alten komplett aus Holz gebauten Kirchen von welchen die aelteste in Achao steht und aus dem 17. Jh. ist. Leider habe ich nie wirklich gutes Wetter gehabt in dieser Aera und von dem her hat es mir auch nicht wirklich gut gefallen...aber wenn es dann schoen sein sollte...wow, es ist mega gruen und zusammen mit den Buchten und Kuesten. Tja, muesst halt mal schauen gehen.

Von da bin ich dann nach Puerto Varas gefahren welches am See Llanquihue liegt. Die Gegend wurde mitte des 18. Jh. von Deutschen besiedelt, was man auch heute noch sieht. Da gibt es einige typische Haeuser aus dieser Zeit und auch Kuchen...hi hi hi
Bei schoenem Wetter kann man auch den Vulkan sehen, welcher am Fusse des Sees liegt...muss wunderschoen sein. ;-)
Bin dann die Faelle von Petrohue besuchen gegangen, deren Flusslauf von Lava geformt wurde...sieht stellenweise aus wie am Rheinfall. ;-)

Valdivia hat nicht wirklich viel zu bieten.
Das spezielle ist der Fischmarkt, an welchem sich einige Seeloewen und viele Voegel aufhalten. Die Vieher werden gefuettert und entsprechend dick sind sie auch. ;-)

Bin dann weiter nach Pucon gefahren wo sich der aktivste Vulkan von Chile befindet.
Ja und die besteigung von dem war auch mein Ziel. Bin voller Elan aufgebrochen mit meinem Team...1 Guide und 2 Mitlaeufern. ;-))
Habe meine Winddichten Hosen, Jacke, Gesichtsschutz und Handschuhe montiert und natuerlich auch noch die Steigeisen...und los. Der Wind war enorm und meines erachtens an der Grenze aber wir gingen los. Im Zick zack Rchtung Gipfel...bei der ersten Paus, etwa nach 3 Stunden und in der mitte des Berges haben sich meine Probleme hintern dem linken Knie bemerkbar gemacht. Nun denn, ich wusste es wird schlimmer aber ich wollte zumindest die Kuppe erklimmen um den Gipfel zu sehen. Kaum ueber die Kuppe gestigen ist ein mir ein Wind entgegengepiffen gekommen wie ich es noch selten erlebt habe. Eisig kalt und von enormer staerke. Der Gipfel war sehr nahe aber doch noch 3 Stunden entfernt...so habe ich entschlossen aufzugeben und bin mit schmerzen wider abwaerts gelaufen. :-(
Nun denn, trotz allem war es ein unheimliches Erlebniss und kann es also nur weiterempfehlen.

Bin dann von da direkt mit dem Nachtbus nach Santiago gefahren und waehrend zwei Tagen dos chicas de Suiza am Flughafen abgeholt.
So haben Doris, Susanne und ich ein paar tolle Tage in Santiago verbracht und die Stadt zusammen erkundschafted.
Natuerlich haben wir es wieder mal auf einen Feiertag geschafft und entsprechend waren alle Laeden geschlossen...ist noch speziell an einer so grossen Stadt.
Sind dann von da aus zusammen noch nach Valparaiso gefahren, wo es verschiedene Bahnen gibt um die Huegel zu bewaeltigen. Denn die Stadt ist vom Meer her an einen Huegel gebaut. Es hat viele farbige und alte Haeuser. Sind dann von da noch nach Viña del Mar gegangen...dort gibt es viele Ferienapartments, welche den Staedtlern gehoeren um am Wochenende dahin zu fahren.

Und so gingen auch diese Tage vorbei und ich wollte einen Nachtbus nach Mendoza nehmen...bin mit Sack und Pack zum Busbahnhof gefahren und da sagte man mir das er nicht faehrt. Was!!! Dachte ich zuerst...kann ja wohl nicht sein...aber der Grund war Schnee auf dem Pass und die Sicherheit geht teilw. auch in Chile vor. ;-) So bin ich also wieder zurueck zum Hotel gefahren und habe noch eine Nacht in meinem Zimmer Nr. 55 geschlafen. :-)
Es ist so, das durch den Winter hindurch keine Buse in der Nacht nach Mendoza fahren. Aber seit 2 Wochen haben sie den Betrieb wieder aufgenommen...und da es halt erst Fruehling ist, kann es schon mal vorkommen das der Pass kurzzeitig geschlossen wird. Na ja, hatte ja keinen Termin und jetzt bin ich ja in Argentinien...aber diese Geschichte erzaehle ich ein ander mal.

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Saturday, 09. September 2006, 21:36

1. Teil Argentinien

Nach 9 Stunden im Bus von San Pedro nach Salte und ohne Probleme am Zoll bin ich um 00.00 Uhr in Argentinien angekommen.

In Salta habe ich mich dann auch gleich mal auf den Weg gemacht um die Stadt zu erkunden. Wow, und es hat mich also im ersten Moment auch gleich ein wenig aus der Bahn geworfen, nach rund 5 Monaten in mehr oder weniger armen Laendern ist Argentinien das pure Gegenteil.
Hier gibt es wieder Supermaerkte wie bei uns mit hellen Gaengen voll gefuellten Gestellen und Produkten wie man sie bei uns auch kennt. Und die Leute sind gekleidet wie bei uns und sie sind viel gepflegter. Zudem haben sie Luzusartikel wie Digitalkameras, LapTops, etc.
So habe ich mich durch die Einkaufsstrassen geschlaengelt und die ganzen Eindrueck auf mich wirken lassen...und wisst ihr was es hat mir gefallen, ich habe nichts vermisst diese Zeit aber nun, ich weiss einmal mehr was ich an oder in der schoenen Schweiz habe!!!

Die Preise in Argentinien sind sehr billig, das war nicht immer so, vor rund 5 Jahren war der Argentinische Peso ca. 1 zu 1 wie der Dollar...entsprechend blieben die Touristen aus, es war alles viel zu teuer. Nun ist es so, das das Verhaltniss 1 zu 3 ist. Koennt euch ja selber denken was das heisst.

Nach einer eindruecklichen Fahrt nach San Lorenzo (nahe Salta) habe ich dann auch die Haeuser der reichen Saltaner gesehen. Riesige Anwesen mit einem unglaublichen Umschwung...und ich denke die Preise dieser Anwesen waeren fuer uns gut erschwinglich.

Cafayate war dann mein naechstes Ziel. Bekannt fuer seine Weine bin ich dann auch gleich los und durfte zwei Weingute besuchen. So wurde erklaert wie, wo und was und mann durfte natuerlich auch den Wein probiern...welcher also nicht schlecht schmeckte.

Und diese Geschichte moechte ich euch ja auch nicht vorenthalten. Wenn ich schon in Argentinien bin, gehoert doch ein richtiges Stueck Fleich auf den Teller. Also bin ich mit meinen spanisch Kenntnissen ins naechste Restaurant und habe mir da unter Carne (Fleisch) was rausgesucht was vielversprechend toente und mir vom Joven auch empfohlen wurde. Voller Vorfreude auf mein schoenes Stueck Fleisch lief mir bereits das Wasser im Munde zusammen...doch der trocknete dann auch gleich wieder aus. Das Stueck Fleisch entpuppte sich als Stueck "Fett", was zwar eine absolute Speziellitaet ist aber nicht fuer mich. So habe ich dann die Beilagen gegessen und mich fuer den Resten entschuldigt. ;-)) Fazit...nimm immer dein Woerterbuch mit oder bestell nichts was du nicht kennst. hi hi hi

Nahe bei Cafayate gibt es verschiedene Valleys und jedes hat andere Steinformationen und Farben. Sieh dir die Fotos an und du weiss wovon ich rede.

Nach einer fast schlaflosen Nacht...Party im Dorf und "schnarchenden" 17 Jaehrigen Teenagerinen unter und neben mir bin ich dann Richtung Tucuman aufgebrochen.

Tucuman an und fuer sich ist nicht speziell ausser das sich hier sehr viele Studenten aus dem ganzen Land befinden.
Hm, was speziell war in Tucman...hier durfte ich erleben wie es ist wenn man ungewollt einem Liebesakt beiwohnen darf.
Wie das geht...man nehme ein Dormitory und legt sich in einem Zweistockbett in das untere. Man wartet bis die Mitbewohner nach Hause kommen und sich dann ins Bett legen. Tja und wenn sich dann nach rund 10 Minuten das schaukeln des Bettes nicht einstellt nehme man mal die Ohrstoepsel raus und wenn man dann tiefes Schnaufen hoert weiss man das sich zwei Bewohner gefunden haben...den Rest koennt ihr euch denken, und keine Angst, ich habe dann die Stoepsel wieder reingesteckt. Wir unbeteiligten 3 sind dann am naechsten Morgen mit einem Grinsen aufgestanden...ich natuerlich mit dem wenigsten Schlaf.
:-D

Nun den, bin dann nach Cordoba gefahren und habe von da aus das Dorf "La Cumbresita" besucht, welches in etwa 1945 von Deutschen gegruendet wurde und das sieht man also wirklich. Ich kam mir vor wie im Schwarzwald...es war der Hammer. Die habe sich da ins nichts hinein ein kleines Stueck Heimat gezaubert.
Nach ein paar Tagen in Cordoba und endlich wieder mal Gelegenheit zum Ausgang bin ich dann zum bisher schoensten Ort in Argentinien gefahren.

Bariloche...dieses Dorf inmitten der Berge und an einem See gelegen erinnerte mich sehr an die Schweiz. Die Leute die Gebaeude...halt einfach alles. Bariloche ist ein Ausgangspunkt zum Skifahren...was ich dann natuerlich auch gemacht haben. Bin losgezogen und habe mir Schuhe, Skis und eine Skihose ausgleiht. Und hey, das Skigebiet war also nicht von schlechten Eltern...leider war halt der Schnee am Nachmittag teil. bereits sehr sulzig (hier wird es Fruehling). Und das beste war...ich weiss jetzt wohin die alten Sessellifte exportiert werden...nach Argentinien. ;-))

Nach ein paar wunderbaren Tagen in dieser abgeschiedenheit der Natur in einem Hammermaessigen Hostal mit super aussicht und unmengen von megamaessigem Fleisch habe ich mich dann tortzdem gezwungen weiterzureisen und bin mit dem Bus nach Puerto Montt gefahren...Chile.

Was hier so abgeht...das erfahrt ihr zu einem anderen Zeitpunkt. Nur soviel...im Moment regnet es seit zwei Tagen und ich habe viel Zeit mich im Internet zu verweilen.:-P

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Tuesday, 22. August 2006, 21:43

Streifschuss in Chile

San Pedro ist ein richtiges Touristisches kleines Dorf in der scheinbar trocknesten Wueste der Welt. Es ist zwar schweine teuer aber dafuer hatte es wieder mal vernuenftige Restaurants mit sogar guten Kaffee.
Und wisst ihr was...ja, ich konnte sogar wieder mal meine Flip Flops aus dem Rucksack kramen. Jipeeeeeee

Habe dann mit meinen zwei Franzoesinnen das "Valle de la Lunes" besucht, welches ganz verrueckte Steinformationen mit sich bringe und waehrend dem Sonnenuntergang tolle Farben haben soll...was wir nicht gesehen haben. Die Ausfahrt mit mit dem Bike hat viel Spass gemacht und mir die Gegend ein wenig naeher gebracht.

Bin zudem noch in Calama gewesen in welcher sich die groesste offene Kupfermine der Welt befindet. Es war sehr eindruecklich zu sehen wie die riesigen Trucks die Gesteine aus der 900m tiefen Mine hervorbrachten. Calama selber ist relativ Gross und man hat das gefuehl man sei in einer Europaeischen Stadt...fuer mich nach 5 Monaten etwas voellig ungewohntes. Habe es aber genossen.

Nach ein paar erholsamen Tagen in San Pedro habe ich dann den Bus nach Salta (Argentinien) genommen und bin mitlerweilen dort gut angekommen und werde euch die Geschichten von diesem Land spaeter schreiben.

Hebed Sorg ond lueged zonand.

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Tuesday, 22. August 2006, 20:56

Bolivien

So liebe Leute nun ist tatsaechlich wieder mal die Zeit reif, das ich selber einen Bericht verfasse. ;-)

Ich bin dann von Puno nach Copacabana (nicht in Brasilien) gefahren.
Dieses Dorf liegt am Titicacasee auf der Bolivianischen Grenze welches Ausgangspunkt fuer die "Isla del Sol" ist, welche ich sogleich besucht habe. Bin mit dem Boot an den Nordhafen geschippert und die Insel hat den Namen also wirklich verdient. Sonne, Sonne und noch einmal Sonne. Habe dann einen wunderbaren Spaziergang in den Sueden gemacht und dort einen ruhigen Sonnenuntergang verlebt.

Vielleicht noch als Information. Bolivien hat als Waehrung den Boliviano (1 SFr.= 6.5 Bol) und die Preise sind also wirklich tief. Eigentlich ist alles aehnlich wie in Peru angeschrieben aber man kann den Preis noch mal durch 2.5 teilen!!!! Sind z.B. zu viert essen gewesen und haben dann also wirklich bloss 60 Bol bezahlt...was kann man da noch sagen!!!

Nun denn, die Reise fuehrte mich dann eigentlich direkt nach La Paz...die inoffiziell hoechste Hauptstadt der Welt (Hauptstadt von Bolivien ist Sucre), welche auf rund 3'800 m liegt.
Und wisst ihr was ich und Doris zuerst gemacht haben dort...ja, wir sind in den Burger King. :-P :-D
Die Lust und Versuchung war einfach zu gross.
La Paz ist noch schoen gelegen und man hat wieder mal zugang zur grossen Welt, was ich dann auch ausgenutzt habe.

"Most Dangerous Road by Bike". Diese Worte haben mich bereits eine Zeit lang verfolgt, so habe ich beschlossen diese Strasse mal anzuschauen...und hey, es hat also was.
Start war auf rund 4'700 m, nach rund 30 min auf dem Asphalt hat der starke Wind nach einer Kurve zwei von uns erwischt...1 gebrochener grosser Zeh und 1 gebrochenes Rist, Fazit...beide mussten Hospitalisiert werden. Wow, dachte ich, wie geht den das weiter?? ;-)
Auf der effektiven Strasse angekommen wurden uns ein paar Regeln erzaehlt und anschl. ging es los. Und es ist also so, dass am Sonntag vor meiner Fahrt ein Bus runter ging und ... na ja, den Rest muss ich ja nicht erzaehlen. Da wir aber Top Guides hatten, welche sehr auf Sicherheit abgestimmt waren ist waehrend der Fahrt nichts weiteres mehr passiert...ok, es hat noch einen Guide erwischt...Schulter gestaucht. Fazit der ganzen Fahrt...die Strasse ist also wirklich gefaehrlich, aber die meisten Unfaelle passieren weil die Fahrer von Fahrzeugen einschlafen oder einfach zu schnell unterwegs sind. Mit dem Bike ist es wohl nicht ungefaehrlich, aber wenn man die Regeln einhaelt, dann kann (darf) nichts passieren.

Nach ein paar schoenen Tagen in La Paz wurde es Zeit weiterzureisen...Potosì war das naechste Ziel.
Diese Minenstadt und ehemalige Weltstadt...noch heute gibt es das Sprichwort: "Du bist ein Potosì", was meint...du bist Stinkreich, hat sehr viel Charm und sieht gar nicht wie eine Minenstadt aus...viele schoene und grosse Kolonialhaeuser sind zu sehen und auch die Strasse werden gesaeubert und sind gepflegt.

Minentour: Es werden Minentouren von ehemaligen Mineuren angeboten. Mit kompletter Ausruestung und Geschenk (Dynamit) ging es in die Mine...und diese ist nicht etwa stillgelegt...nein, dort wird voll gearbeitet und man muss sich an Transportwagen vorbeischlaengeln oder rutscht rund 5 m eine Holzrutsche runter um eine Etage tiefer zu kommen. Die Arbeit dort ist sehr hart, aber scheinbar einkoemlich. Durfte miterleben wie die Dynamitloecher gestopft wurden und wie ein Mann waehrend 3 Stunden ein Dynamitloch von Hand in den Fals schlaegt!! Zudem wird am Freitag jeweils die "Lampe" gefuellt...und so wurden auch die Touristen 3 mal eingladen ein wenig "Kartoffelschnaps" (90%) zu trinken...puh, zum Glueck nicht mehr, sonst haette ich wohl den Ausgang nicht mehr gefunden. ;-) Die Tour war mega Eindruecklich und es ist so, dass sich die Mineure ueber Touristen freuen, denn schliesslich bekommen sie so Geschenke.

Auf der Fahrt nach Uyuni ist wieder einmal der Bus kaputt gegangen...so musste ich dann rund 2.5 Stunden im nirgendwo warten. Und wieso ist er kaputt gegangen...na weil wohl Doris und ich noch vor der Fahrt sagten: Ist schon toll wie wir immer Glueck mit der Bus haben, die Fahren immer puenktlich ab und gehen nie kaputt. Groehl!!!

Haben dann von Uyuni aus die "Salar de Uyuni" Tour gebucht und waren wirklich eine tolle und gemischte Gruppe.
Da waren: Doris und ich (Schweizer), Kathrin und Maurus (Deutsche), Julie und Anyssa (France) und Valerio (Chauffeur) mit Frau (Koechin) und Kind (Beifahrer).
So sind wir dann los in diese absolut geniale und fantastische Gegend.
Dieser Salzsee ist der groesste der Welt und wenn man sich darauf befindet, denkt man, man sei im Schnee!! Eigentlich kann man das gar nicht erklaeren...schaut euch die Fotos an oder ich kann euch das dann zu Hause erzaehlen.
Nach einer angenehmen Nacht haben wir und aufgemacht um div. Lagunen zu besuchen, welche von Flamingos besiedelt werden...was die dort oben machen, fragt mich nicht...es war aber toll zum anschauen.
Nach einer kuehlen zweiten Nacht (es wurde gut - 15 Grad ohne Heizung und Isolation) hatten wir eine Hoehenkranke zu vermitteln (Anyssa) und das war also gar nicht lustig...ihr ging es total verschissen, aber das einzige was wir tun konnten war warten. Nun denn, haben dann trotzdem die Geysire besucht und die Laguna Verde und sind dabei auf ueber 4'950 m (was Anyssa deutlich gespuert hat) gewesen. Wo in der Schweiz kann man auf diese Hoehe kommen...genau, nirgends!!!

An der Grenze hiess es dann Abschied nehmen von Doris, in welcher ich eine super tolle Reisebegleitung hatte, herzlichen DANK!
Kaum im Bus Richtung San Pedro de Atacamba (Chile) ging es Anyssa auch promt besser zum Glueck!

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Tuesday, 22. August 2006, 01:38

Peru

Also falls euch dieser Bericht aehnlich vorkommt wie der von Doris...tja, ich gebe es ja zu...ich bin ein fauler Sack geworden und habe ihren nach meinen Beduerfnissen angepasst. Danke Doris!!! :-P :-D

Jetzt bin ich gespannt auf Peru. Ich und Doris
entscheiden uns, dass wir
ueber den "Bergweg" nach Peru einreisen. Da hat es sicher nicht viele Touristen.
Und es war tatsaechlich so. Im Bus treffen wir auf Melanie und Mike, zwei Walliser aus
der Romandie. 4 Schweizer unterwegs und wir sprechen Englisch miteinander...so ist es nun mal!!!
So geht die Reise los ueber Naturstrassen und enge Taeler Richtung La Balsa.
Da gesellt sich noch eine Amerikanerin dazu. Zu fuenft erreichen wir die Grenze;
es kommt mir vor wie in einer Geisterstadt - so ruhig und still. Die Grenzwaechter
waren glaube ich froh als wir kamen, damit wieder mal etwas Leben in diese Welt kommt.
Als sie dann noch unsere roten Paesse sahen hatten sie erst grosse Freude an uns
und hatten so richtig Zeit zum "gsproechle". Ja wir Schweizer sind im Ausland beliebt.
Ein Sprichwort was ich beim Reisen mal gehoert habe:
Wir Schweizer haben die richtige Hautfarbe und den richtigen Pass.
Dies spuerten wir auch, wie sie reagierten, als die Amerikanerin den Pass hinhielt;
da waren sie ploetzlich kurz angebunden und nicht mehr so gespraechig!!
Eine Bruecke bildet die Grenze zwischen Equador und Peru. Als wir den Ausreisestempel
von Equador haben, "duerfen" wir ueber die Bruecke laufen und erreichen Peru. Da angekommen,
ueberprueft uns ein Polizist und schickt uns in’s Emmigration-Buero.
Nachdem wir alle Formalitaeten angegeben haben, duerfen wir wieder das Dorf nach oben
laufen, zueruck in’s Ein-Mann-Buero, zum Polizisten. Der kontrolliert die Angaben und
gibt uns das O.K. und wir duerfen wieder das Dorf "runter" laufen, zurueck ins
Emmigration-Buero, das uns dann endlich den Einreisestempel gibt.
Und da die Zoellnerinn so freude an uns hatte wollte sie doch prompt ein Foto machen.
Ja, ja, wir haben ja Ferien und Zeit.........

Im Collectivo, zu fuenft in einem Taxi, geht es weiter ueber Stock und Stein ueber Jaen
nach San Ignacio. Da erleben wir zum ersten Mal die "Vaganten". Nach dem engen Taxi wollen muessen wir in einen Bus wechseln und
sagen dies auch unserem Fahrer, dass er uns zum Busterminal bringt. Aber anstatt
zum Busterminal fuehrt er uns zu anderen Taxis. Ja, ja, wir sind ja zu fuenft und
koennen uns wehren. Nach einer heftigen Diskussion bringt er uns doch noch ans richtige Ort.
Und zu seinen Kollegen meinte er, sorry, nichts gewesen…..das sagt schon alles –
die stecken alle unter einer Decke. Ok, das oeffnete mir die Augen und ich merke,
hier kann ich niemandem so schnell vertrauen – Vorsicht ist geboten.
Oder ein weiteres Beispiel: Als wir auf der Weiterreise wieder ein Taxi nehmen muessen,
hatte der Fahrer bereits einen 2-Sol-Liber (Peruanische Waehrung) in der Hand. Dachte schon,
wieso faehrt der so Auto? Bei der naechsten Polizeikontrolle hat sich das
schnell aufgeklaert: Er hatte keinen Fuehrerschein bei sich, also muss er auf
die Polizeistation. Als er zurueckkommt hat er den 2-Sol-Liber nicht mehr und faehrt
weiter……aha, dem sagt man glaube ich "schmieren". Ja die weiteren Erlebnisse zeigen mir,
dass dies in diesem Land normal ist. Wo bin ich da bloss gelandet???
Nach 2 vollen Tagen ungemuetlicher, aber spannender Reise, erreichen wir unser
Ziel, Chachapoyas. Und da kommt die naechste Ueberraschung: Wir uebernachten
fuer 4 CHF, essen ein komplettes Menu fuer 3.50 CHF, ein Wasser kostet knapp 1 CHF…..
Puh, die weitere Reise zeigt uns, dass dies normal ist in Peru und ich habe gerade einen
Kulturschock. Von was leben die Leute hier? Ok, schon schnell erleben wir, dass
die Unterkuenfte fuer diesen Preis nicht gerade die saubersten sind und entscheide ich mich, doch in die
"Luxusklasse" zu wechseln, wo dann ein Zimmer ca. 10-20 CHF kostet. Dafuer wunderbar
sauber, mit Frottiertuechlein und einer Seife.
In Chachapoyas geht es am naechsten Tag gerade weiter mit einer Wanderung. Wir gehen das
Fort "Kuelap" anschauen, das auf 3000 m.u.M. liegt und von der Chavi-Kultur stammt.
Spannend zu sehen, wie diese Leute gelebt haben und das erst noch an einem wunderschoenem
Ort, mit Ausblick auf die Taeler. Anschliessend laufen wir 3 Std. "runter".
Puh, also am Abend mache ich den anderen klar: Morgen brauche ich einen Ruhetag!!!!
Die anderen kommen auch zu diesem Entschluss und wir schauen gemeinsam den
Fussball-WM-Final. Melanie und Mike waren fuer Italien, ich und Doris fuer Frankreich…..
ja, ja, die Tifosis sollen ihre Freude haben. Dann heisst es Abschied nehmen von
unseren CH-Freunden und es geht weiter an die Kueste nach Trujillo. Da gehe ich eine
ehemalige Lehmstadt anschauen, Chan Chan, die aber voellig zerstoert wurde.
Ein weiteres Erlebnis war das Kino; es war Aktionstag 2 fuer 1 und das kostet 7 Sol = ca. 2 CHF.
Gibt es zu Hause fuer das Geld einen DVD???

Da es Winter ist an der Kueste ist es kuehl und neblig und es geht sogleich weiter
wieder in die Berge, nach Huaraz (3091 m.u.M.) mit dem schoensten Berg der Welt,
dem Alpamayo, 5990 m.u.M. (das sagen die Reisefuehrer!) Ein wunderschoenes Bergdorf
(das als kleine Schweiz von Peru bezeichnet wird), ideal fuer Hard-Core-Trekkers!!
Aber ich nehme es lieber gemuetlich und mache eine Tour mit dem Car . Das war auch
sehr spannend, vor allem das Dorf Yungay zu besichtigen, das 1970 durch ein Erdbeben
voellig zerstoert wurde! Das war eine der groessten Katastrophen im Land Peru.
Nach herrlichen Tagen in der Bergwelt geht es weiter nach Ica und zur Oase Huacachina,
die inmitten von Sandduene liegt. Das Ferienziel im Sommer fuer die Einheimischen.
Da koennte man runter boarden, aber ich entscheide mich fuer das runter springen!!!
Dann geht es weiter nach Nasca. Mit einem kleinen Sport-Flugzeit erkunde ich die
Nasca-Lines (auch im Mystery Park in Interlaken zu sehen) von oben. Wow, live ist das
schon ein sehr spezielles und unvergessliches Erlebnis. So und nun ist endlich Cusco
angesagt – ein Highlight fuer mich! Ein wunderschoenes Dorf auf 3310 m.u.M. Ich weiss
jetzt wieso, dass alle davon schwaermen. Dieses Dorf hat einfach Charme und darf nicht
ausgelassen werden in Peru. Da bleibe ich fast 2 Wochen und erlebe wieder unvergessliche Momente:

Doris und ich machen den Salkantay-Trek, der 4 Tage dauert. Dies ist ein
Alternativ-Trek zum Inka-Trail. Da erlebe ich was es heisst die Hoehe zu spueren.
Wir starten mit Abraham, unserem Guide, auf 3700 m.u.M. und bringen am ersten Tag knapp 1000 Hoehenmeter
hinter uns. Waehrend dem Aufstieg treffen wir auf eine Truppe junger Leute, die
wirklich nicht sehr fit aussehen. Da erfahren wir, dass diese leider die Tour abbrechen
mussten (nach 1 Tag!!), da einige Hoehenkrank wurden. Ui, denke ich, wie wird mein Koerper
das mitmachen??? Aber kein Problem, es hat sich ausgezahlt, dass ich die letzten
2 ½ Monate konstant in der Hoehe war. Der Koerper macht sehr gut mit. Langsam aber sicher
erreichen wir die Passhoehe, das Ziel, das auf 4647 m.u.M.! Ich war noch nie so hoch
oben in meinem Leben, tolles Gefuehl - und diese Ruhe. Nur wir drei waren da...einfach unbeschreiblich!!!
Nach 3 Tagen wandern à rund 8 Std. (laeck, bin ich fit) ueber Naturstrassen und eine
trockene aber schoene Landschaft und Uebernachten im Zelt (brr.....waehrend der Nacht
war es also s…...kalt!!!) erreichen wir Aguas Caliente mit dem Highlight MachuPicchu.
Ja, diese Bauten der Inka-Kultur zu sehen ist ein unbeschreibliches Erlebnis, da
fehlen mir die Worte. Schaut einfach die Fotos an!

Nach diesem Trek gehts wieder zurueck nach Cusco, wo wir dann die Familie von Karla
besuchen gehen. Wow, die zeigen uns wie die Peruaner festen koennen. Mit Fabiola und Marco
gehts ab in die Disco bis am Morgen, dann geht es gleich weiter am nachsten Tag mit den Eltern
die Umgebung von Cusco auskundschaften und am Nachmittag an ein Schulfest wo getanzt
und gefestet wird. Es war ein einmaliges Erlebnis und wir wurden aufgenommen wie eigene
Familienmitglieder! Ein grosses Dankeschoen an dieser Stelle an Carla und Ihre Familie!!
Da durfte ich das Leben von Peru von einer anderen Seite kennenlernen - toll!!
Der Abschied von der Familie Campana faellt mir gar nicht leicht. Aber die Reise geht
weiter und zwar nach Puno, das am bekannten Titicacasee (grauer Puma) liegt, dem
hoechstgelegenen See (3800 m.u.M) der Welt auf dem noch Bootsverkehr herrscht.
Da erkundige ich die Uros, die "schwimmenden Inseln" auf denen die Einheimischen
leben wie wir in unseren Doerfern. Auch das muss man gesehen haben, um dies
ueberhaupt verstehen zu koennen. Wieder ein geniales Erlebnis! Ueber diesen See
geht auch die Grenze Peru/Bolivien. Ja und an diesem See endet die Reise in Peru.

Meine Meinung von Peru ist gespalten. Wieso? Einerseits bietet das Land sehr
viele, wunderschoene Plaetze, die Einheimischen sind sehr, sehr nett und hilfsbereit
und das Land bietet auch sehr viel an Reichtum: Tourismus, Gold-/Silberminen,
Landwirtschaft, Berge, Meer, See etc. Aber leider sind diese Eindruecke auch ueberschattet
durch die Korruption die in diesem Land herrscht. Eine Mittelschicht gibt es nicht,
es gibt nur arm und reich. Dies bringt halt auch die "Vaganten" hervor, die
manchmal vergessen lassen, wie nett und hilfsbereit die Einheimischen von Natur aus sind.
Aber trotzdem, Peru ist eine Reise wert, denn genau diese Gegensaetze muss man gesehen
und erlebt haben, um es ueberhaupt verstehen zu koennen!!!

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Tuesday, 11. July 2006, 01:12

Equador

Das Experiment: Am Flughafen ein billiges Lastsecondticket
nach Quito zu kaufen scheiterte leider, aber ich habe trotzdem einen Flug nach Equador bekommen.
Nach rund 3 1/2 Stunden bin ich gut in Quito, der Hauptstadt von Equador, angekommen.
Es regnete in Stroemen, es war kalt und kein Schwein auf der Strasse.
Wieso? Natuerlich die WM ist im Gange und es spielte gerade Equador gegen Polen.
Diese Situation haben die "Vaganten" der Stadt voll ausgenutzt und leider war ich zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Was war passiert.

Kurzfassung:
Doris und ich gehen zum Eingang vom gewaehlten Hostal und laeuten. Es wird aufgemacht und wir gehen hinein, leider ist alles besetzt. Ich suche meine Jacke im grossen Rucksack und lege den kleinen neben mich unter die Bank...wir sind ja im Hostal! Zum Zeitpunkt als wir eintraten kamen noch 3 andere Leute hinein. Ich dachte es sind Bewohner, so habe ich ihnen nicht weiter Aufmerksamkeit geschenkt und war weiterhin mit der Suche meiner Jacke beschaeftigt. Diese 3 haben Doris, den Receptionisten und eine Bewohnerin abgelenkt und beim herausgehen sich meinen Rucksack geschnappt. Durch die Aufmerksamkeit von Doris ist es kurzum aufgefallen und ich rannte auf die Strasse...weit und breit nichts mehr zu sehen. Das Glueck im Unglueck wollte es das 3 motorisierte Polizisten kamen und auch gleich mitsuchten. Leider ohne Erfolg.
Tja, das war auf gut Deutsch gesagt ein verdammt verschissener Suedamerika Auftakt. :-(
Die Moral der Geschichte: Lass dein Gepaeck nie aus den Haenden, auch nicht in einem Hotel!!

So habe ich rund 10 Tage in Quito verbracht und alles administrative fuer den Ersatz meiner gestohlenen Sachen erledigt. Und nach dieser Zeit, nach vielen Geschichten von anderen Opfern, konnte die Reise weitergehen und ich hatte die Wut im Bauch einigermassen verdaut.
Dies auch dank meiner super Versicherung, natuerlich dank meinem Bruderherz und nicht zuletzt meiner charmanten Reisebegleitung Doris, welche mich moralisch und finanzielle unterstuezte. Herzlichen Dank an dieser Stelle.

Aber nun zuerueck zum Wesentlichen:
Nach dem gewonnenen Match war in der Hauptstadt die Hoelle los. Man haette meinen koennen, sie seien bereits Weltmeister...aber des passt scho, schliesslich waren sie erst das 2. Mal fuer eine WM qualifiziert.

Quito ist eine wunderschoene Stadt, sie ist eingebettet von Bergen und befindet sich auf rund 2'800 m.
Zu Beginn spuert man schon, dass man ploetzlich in solcher Hoehe lebt; Kopfschmerzen, ein bisschen "truemlig" und auch das Atmen
ging ploetzlich nicht mehr so einfach. Aber auch an das gewoehnt sich der Koerper und so bin ich dann mit der einzigen Seilbahn von Equador auf rund 4'000 m hoch und konnte von da aus ganz Quito und die Umgebung ueberblicken.
Was noch der Hammer war. Diese Seilbahnstation ist ein kleiner Anziehungspunkt von Einheimischen. Da sieht man Leute die noch nie auf einer Rolltreppe waren, gedenke denn in einer Seilbahn. Da wird einem beim Einsteigen geholfen und es wird darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Tuere automatisch schliesst. ;-) Fuer mich ein lustiges Erlebnis. Zudem gibt es eine GoKart Bahn, welche ich dann auch promt ausprobiert habe. Cool

In der Naehe von Quito befindet sich auch der "Mitat del Mundo" (Aequator).
Irgendwie ein spezielles Erlebnis, so auf der Mitte der Erde zu stehen.
Der Aequator dort wurde irgendwie um 1850 herum bestimmt und weicht bloss rund 100 m von der heutigen modernen GPS Bestimmung ab. Wie haben die das bloss gemacht. :-P

Danach ging ich weiter via Latacunga nach Isinlivi.
Die Fahrt in dieses Dorf dauerte 3 Stunden und die Aussicht und Gegend war schlicht und einfach ueberwaeltigend. Da fuhren wir ueber einen Pass von
4000 m. Dies mit dem oeffentlichen Bus...bei uns waere ein 4-wheel-drive Gefaehrt angesagt. ;-)

Dieses kleine Dorf in den Equadorianischen Anden wiederspiegelt meiner Meinung nach Equador.
Das kleine Bergdorf liegt auf 2'900 m
Den Tag hindurch war es sehr heiss und die Naechte waren sehr frisch. Da erlebte ich
das wirkliche Equadorianische Bergleben. Mit Jose und Kathrin, sie fuehrten das Hostel,
durfte ich sogar einmal mitgehen und eine Community besuchen gehen.
Da waren die Kinder gerade in der Schule. Als wir ankamen, stuermten alle Kinder
aus dem Schulzimmer und begruessten uns einzeln mit einem Haendedruck. Da war ich gerade
ein bisschen ueberfordert mit Hola sagen und Haende schuetteln...ein tolles Erlebnis.
Da haben sie von Klein bis Gross
nur ein Schulzimmer (1.-6. Klasse) und fuer die High-School ist nun ein Neubau im Gange.
Es war spannend zu sehen wie das Dorfleben da vor sich geht.
Der Zufall wollte es auch, dass just an diesem Wochenende das jaehrliche Dorffest...Trinkfest stattfindet.
Da gibt es einen Umzug, Tanz, Stierkampf und vieles mehr. Und einige laufen immer mit purem Whiskey oder selber gebranntem Schnaps umher und verteilen diesen grosszuegig...natuerlich immer mit dem gleichen Becher.
Wir als einzige Touristen sind natuerlich aufgefallen und wurden natuerlich auch begossen. ;-)
Doris als grosse Schnapstrinkerin hat dies natuerlich in vollen Zuegen genossen. :-D
Die Tage in dieser idyllischen und ruhigen Berwelt waren ideal um sich zu erholen und vom geschehenen noch mehr Abstand zu bekommen.
Das Besondere in dieser Gegend, gegenueber unserer Bergwelt, ist, dass noch bis ueber 3'000 m
Ackerbau betrieben wird, wo bei uns schon lange Schnee liegt!!

Anschliessend gings nach Baños, das ist ein Kur- und Wahlfahrtsort von
Equador und liegt am Fusse des Vulkans Tungurahua, welcher nach wie vor aktiv ist und sich von Zeit zu Zeit auch entsprechend bemerkbar macht.
Da genoss ich Dampfbaeder und natuerlich einmal mehr geruhsame Tage. Da es leider regnete blieb mir gar nichts anderes uebrig und hatte auch Zeit das Ausscheiden der Schweizer an der WM mitzuerleben. :-(
Dann gings weiter nach Riobamba. Von da startet der Zug zur beruehmten "Nariz del Diablo" (Teufelsnase).
Diese Zugstrecke gilt als eine der schwierigsten der Welt. So wird eine Steilwand im Zick - Zack Verfahren bewaeltigt.
Zum Glueck war schoenes Wetter, denn zum einen sitzt man auf dem Dach des Zuges und zum anderen kam die abwechslungsreiche Landschaft von Equador noch mehr zur Geltung.
Anschliessend gings weiter mit dem Bus
nach Cuenca und dann weiter nach Vilcabamba, welches auch bereits den Abschluss von Equador bildete.
Da fand ich das wunderschoen gelegene Hostal
Izhcayluma (auf zwei Huegeln gelegen) mit Blick auf die Anden und das kleine Dorf.
Dieses Dorf gehoert zu 3en auf der Welt, wo sich eine extreme Ansammlung von sehr alten Menschen befindet. Viele sind 100 und mehr und gehen nach wie vor ihrer taeglichen Arbeit nach. Das Alter der Leute ist auch schriftlich festgehalten.
Entsprechend finden nun auch langsam Immobilienmakler und Ruhesuchende "AHV-ler" in diese Gegend und fangen an zu bauen.
Ich genoss die Tage in der Abgeschiedenheit und es war ideal, alle Erlebnisse von Equador nochmals passieren zu lassen und zu verarbeiten.

Auch diese Ruhe hat mal ein Ende und so habe ich mich auf den Weg zur peruanischen Grenze gemacht.
Die Reise fuehrte mich mit Bus und Privattaxi nach
La Balsa. Ein kleiner Grenzuebergang in den equadorischen Bergen komplett von der Zivilisation abgelegen...was man auch an den Strassen an merkte, mein A.... laesst Gruessen.
;-) Auf dem Weg dorthin haben wir auch Melanie und Mike aus dem Wallis kennengelernt und habe so den Grenztrip zusammen unternommen. Und das Witzige: Obwohl wir alle aus der Schweiz waren, mussten wir uns in Englisch unterhalten...tja, so kanns gehen.
Dort angekommen hat uns ein freundlicher Grenzpolizist begruesst, alle Paesse ausgestempelt und uns den Weg ueber die Bruecke gewiesen.
Von der anderen Seite her war bereits Musik aus einer Bar zu hoeren und so haben wir die Bruecke ueberquert und auch dort wurden wir sogleich freundlich begruesst und...halt halt halt, diese Geschichte erzaehle ich dann spaeter mal.

Equador ist ein sehr interessantes Land, das viel Abwechslung bietet: Anden, Kuesten,
Inseln, Vulkane und abwechslungsreiche Landschaften. Die Leute sind sehr hilfsbereit und freundlich. Es hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich in diesem Lande sehr wohl gefuehlt.

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Thursday, 08. June 2006, 18:33

Panama

Auf der anderen Seite angekommen wurde ich auch gleich von Taxifahrern bestuermt,
welche mich natuerlich zum Bootssteg bringen wollten, wo es weiter nach Bocas del Toro geht.

Nach einer imposanten Bootsfahrt entlang von saftigen Wiesen, durch Waelder und
vorbei an einzelnen auf stelzen gebauten Haeusern habe ich dann Bocas del Toro erreicht.
Mein Ziel war aber Bastimentos so bin ich auch gleich von Boot zu Boot gestiegen und weiter in
dieses ruhige Dorf.

In Bastimentos gibt es seit etwa 6 Jahren Tourismus und das merkt man auch.
Es hat relativ wenig Restaurantes und Hotels und das beste ist, es gibt keine Autos.
Die Hauptstrasse...aeh, Hauptweg fuehrt entlang am Wasser, wo die Haeuser auf Stelzen gebaut sind.
Vorallem sind die Getraenke sehr billig...am ersten Abend mit Doris in eine richtige Einheimischenbar
gegangen und ein Bier und eine Cola bestellt...1.25 Dollar (1:1 wie der US Dollar).
Wow, und ein Cubalibre kostete 0.75 Cents. Habe es dann aber nicht voll ausgekostet. :-D

Bin dann an einem schoenen Tag quer ueber die Insel gelaufen und dort gab es auch einen
wunderbaren Strand mit glaskarem Wasser. Einfach genial.
Fuer mich war auch klar das dies der letzte Beachtag sein wir fuer eine laengere Zeit...also hiess
es noch mal so richtig die Sonne auf den Bauch brennen lassen.

Bocas del Toro ist eine Inselgruppe mit Karibischen Straenden...ich denke in
ein paar Jahren wird es hier nur so von Touristen wimmeln.
Denn ueberall wird Land und noch nicht gebaute Haeuser verkauft...na ja, irgendwann werden alle ruhigen und schoenen Plaetze der Welt vom tourismus ueberrollt. Irgendwie Schade...aber es ist nun mal so.

5.15 Uhr, mein bestelltes Wassertaxi sollte eigentlich um 5.30 Uhr kommen, leider kam es nicht!!
Im nachhinein zum Glueck. Denn so habe ich um 5.50 Uhr ein normales genommen und
per Zufall kam der Eigentuermer des Hotels wo ich wohnte auch aufs Taxi und musste auch nach Panama City.
Was ich nicht wusste...es gibt einen direkt Bus von Almirante nach Panama City,
so konnte ich mir das Umsteigen in David und 2 Stunden mehr fahrt sparen.

Nach 9 Stunden bin ich im Panama City angekommen in der Stadt mit dem weltbekannten Kanal.
Gleich bei der Einfahrt in die Stadt bin ich ueber den Kanal gefahren, wo es nur so wimmelte
von riesigen Frachtschiffen, welche ca. 9 Stunden brauchen um von Panama City nach Colon zu
gelangen.
Der Kanal wurde 1914 eroeffnet und ging 1999 (in etwa) wieder zu 100% an Panama ueber.
Vorher war die USA immer auch involviert.
Bevor der Kanal war, wurde die ganze Fracht ueber Landweg transportiert.
Es gab auch eine Eisenbahnlinie, welche fuer Tourismusfahrten nach wie vor in Betrieb ist.

Ein paar interessante Infos ueber den Kanal:
Die erste Ueberfahrt war am 15.08.1914...das Schiff hiess: SS Ancon.

Im Jahre 2004 gab es 14'035 Transits mit einem Gesamtgewicht von 266.9 Millionen Tonnen
und Gebuehren von 757.7 Millionen Dollar!

Die kleinste Gebuehr von 36 Cents wurde fuer Richard Halliburton, waehrend seiner Durchschwimmung des Kanals vom 14. - 23.08.1928 erhoben.

Das schwerste Schiff war der Tanker Texas mit 65'299 Tonnen Oeil, am 15.12.1981.

Das laengste Schiff war die San Juan mit einer laenge von 299 meter und einer breite von 32.6 metern.

Die schnellste Durchquerung erfolgte im Juni 1979 und zwar in 2 Stunden und 41 Minuten (normal 8 - 10 Stunden).

In Colon befindet sich die zweitgroesste Freihandelszone der Welt.
Mann kann sich das als kleines Dorf mit lauter Laeden vorstellen.
Und die Preise dort sind teilweise eifach unglaublich!!
Vorallem Kleider sind sehr guenstig. Aber vielmals kann man nur in grossen Mengen einkaufen.
Na ja, ich habe eh keinen Platz und nach Hause schicken ist zu teuer.

Nun denn, morgen geht es an den Flughafen um einen Flug nach Quito (Equador) zu ergattern.
Hoffentlich gibt es irgend einen LastMinute oder sogar LastSecond...ansonsten muss ich halt einen regulaeren kaufen.

Hiermit ist Centralamerika abgeschlossen...weitere Geschichten werden aus Suedamerika folgen.

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Thursday, 08. June 2006, 17:46

Costa Rica

Costa Rica, viele sagen auch die kleine Schweiz von Centralamerika.
Nun denn, was gibt es zu erzaehlen.

Costa Rica gehoert zu den Laendern, welches sehr viele Vulkan besitzt und einige davon sind auch noch aktiv.
Ich besuchte den Vulkan Poas, welcher einen See im Krater hat und von Zeit zu Zeit
spuckt er auch noch Steine heraus...die letzte groessere Eruption war im Jahre 2003.
In dieser Gegend um San Jose wird auch sehr viel Kaffee angebaut, da die Vulkanerde und das Klima
optimal fuer einen der besten Kaffees der Welt ist.

Nachdem ich die Gegend um San Jose erkundet hatte ging es los nach Fortuna,
welches am Fusse des aktiven El Arenal liegt. Die Fahrt dorthin war wirklich wie
aus dem Bilderbuch und ich fuehlte mich auch gleich wie in der Schweiz...
Huegel, Berge, saftige Wiesen, Kuehe, Nebel und natuerlich auch Regen.
Ich habe mich dann mit einem Fahrrad auf den Weg gemacht und bin am Fusse das Vulkanes
bis zum Arenalstausee gefahren...auf der Karte sah alles flach aus, denkste...auf und ab.
Aber es hat sich gelohnt und Sport hatte ich auch noch...hey, und ohne meine
normalen "Beschwerden". ;-)
Als wir (Doris, Katja, Stefan und ich) am Abend zur Bar rauskamen und Richtung Vulkan schauten
stellten wir fest das er abgedeckt ist...also nahmen wir die naechste Fahrgelegenheit
und machten us auf den Weg zur Seite wo die Lava sichtbar ist.
Wow, dies war ein unglaubliches Erlebniss...zu sehen wie neues Leben tief aus
der Erde herausgedrueckt wird und am Berg herunter kommt.
Wir standen mit offenen Muendern da
und haben es einfach nur genossen!!!

Nach einer holprigen Fahrt entlang von saftigen Wiesen und abgelegenen Doerfern,
habe ich dann das Monteverdegebiet erreicht. Dies ist bekannt fuer seine Nebelwaelder.
Habe mich dann auf den Weg gemacht und mit einem Guide den St. Elena Nationalpark erkundet.
Der Wald hat also seinen Namen verdient...der Nebel kam sehr schnell und es regnete
auch immer wieder ein wenig. Heisst im Moment ist Trockenzeit...bei Regenzeit regnet es 24h am Tag.
Diese Gegend hat sehr viel von der Schweiz...vorallem war es dort um einiges kuehler
und ich konnte das erste mal meine Jacke gebrauchen. Jipeee ;-)

Nach wiederrum div. Stunden auf holprigen Strassen, habe ich Tamarindo auf der Nicoya Halbinsel erreicht.
Dieses ist bei Surfern sehr bekannt und entsprechen hatte es dort auch viele von dennen.
Leider ist es sehr touristisch mit vielen Amerikanern und viel zu hohen Preisen.
Info: Die Nicoya Halbinsel ist Strassentechnisch in einem misserabelen Zustand...
heisst es gibt fast keine geteerten Strassen. Da lohnt es sich ein paar Kilos mehr auf dem
Hintern zu haben. hi hi hi
Da mir die Strassen auf den Geist gingen und Costa Rica noch viele andere Beaches zu bieten hat
bin ich dann auch relativ schnell nach Quepos gereist.
Dort befindet sich der Manuel Antonio Park in welchem es nur so von Tieren wimmelt.
Affen, Nasenbaeren, Leguane, Krebse und etwas wie einen Waschbaeren...es war einfach der Hammer.
Vorallem die Affen...diese mal live zu sehen wie sie spielen und nach Futter suchen...unglaublich.

Ein weniger weiter unten befindet sich Dominical, welches ein kleines verschlafenes Kaff ist wo sich
ebenfalls hauptsaechlich Surfer befinden.
Habe mir dann mal ein Boggie Board gemietet...aber als Anfaenger in diesen grossen Wellen,
na ja, sagen wir's mal so: Lost in the Waves. :-D

Nach einem zwischenstopp in San Jose, vielen E-Mails schreiben, Zeugs posten und erneut Stadt erkunden,
bin ich dann in der Karibikkueste angekommen in Cahuita.
Dies ist ein richtiges kleines Doerfchen mit einem gewissen Charme.
Habe dort rund eine Woche verbracht mit beachen, beachen und Nationalpark besuchen.
In Cahuita gibt es auch relativ viele Schweizer...rund ca. 50 Stueck, auf eine Einwohnerzahl von ca. 1000.
Es ist auch wirklich schoen dort...vorallem ist Cahuita seit ca. 15 Jahren nicht viel gewachsen.
Und das spricht fuer sich...heisst der Tourismus ist wohl da, hat aber nicht ueberhand genommen.
Vorallem ist es ein Paradies wenn man noch gerne gewisse Sachen raucht...das kann man an jeder Ecke kaufen
und die Einheimischen rauchen am Laufmeter.
Es gibt auch einige "schwere" Faelle hier, aber ich glaube das gehoert eifach dazu.
Muss also sagen das es sich dort leben lassen wuerde.

Alles schoene hat mal ein Ende und ich habe ja noch so viel vor mir...also hiess es
aufbrechen Richtung Panama. Nach einer wunderbaren Fahrt entlang von endlosen Bananenplantagen
habe ich Sixaola erreicht, wo auch der Grenzuebergang ist.
Dieser besteht aus einer alten Eisenbahnbruecke, ueber welche man laeuft und je nach dem auf die Seite
gehen muss wenn ein mit Bananen beladener Lastwagen auf einen zukommt. ;-)

Kaum auf der anderen Seite angekommen...halt halt, das gehoert ja gar nicht hierher.
Lies weiter unter Panama.

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Friday, 26. May 2006, 22:09

Copan, Omoa und Reise nach Costa Rica

Die Reise nach Copan machte ich mit Hedman Alas, welches ein renomiertes Unternehmen in Honduras ist.
Die Fahrt fuehrte ueber Berge und Taeler und hatte etwas mystisches an sich...schliesslich
befand ich mich nun in einem Gebit, in welchem vor langer Zeit auch die Mayakultur gelebt hat,
und wenn ich mir das so vorstelle...na ja, lassen wir das philosofieren. ;-)
Copan ist ein wirklich schoenes kleines und uebersichtliches Dorf mit sehr viel Charm und megafreundlichen Leuten.
Die Gassen vom Zentrum sind mit Pflastersteinen gemacht und die Haeuser haben
alle einen aehnlichen Baustil.

Die Copanruinen gehoeren zu den suedlichsten der Mayakultur, welche sich von
da bin hoch nach Mexico erstrecken.
Die Bauwerke sind einfach imposant und es ist ein unglaubliches Erlebniss durch
diese hindurchzulaufen...eigentlich ist es nicht zu glauben, das hier vor tausenden
von Jahren Leute gelebt haben. Die wiederherstellung der Ruinen ist stetig im Gang und
man kann auch sehen wie es vorher aussah und jetzt...zudem muss
man sich noch zu jeder Ruine viele Farben vorstellen und unter jedem Huegel hat
es vermutlich noch weitere Ruinen!!
Ich bin bereits jetzt megagespannt auf die Ruinen der Inkas, welche sich ja in
Suedamerika befinden...

Ich hatte zwei ganz spezielle Erlebnisse in Copan, ein trauriges und ein sehr erfreuliches.

Traurig: Eines morgens, als ich am fruehstuecken und Tagebuchschreiben war,
kam ein kleiner Junge mit selbergemachten Puppen und wollte diese verkaufen.
Nun, was soll ich mit so einer Puppe...ich brauchte keine und ihm einfach nur so Geld geben
wollte ich auch nicht, also habe ich ihm ein Stueck Brot mit Butter und Konfituere angeboten...
es hat ihm auf jedenfall geschmeckt.
Habe dann doch noch den Eigentuemer des Via Via gefrag wie man da reagieren soll.
Er meinte...auf keinen Fall einfach nur Geld geben. Lieber eine Puppe kaufen,
auch wenn man sie nicht braucht, so wissen die Kinder wenigsten, wofuer sie diese
machen, ansonsten fangen sie nur an zu betteln. Und wirklich viel kosten sie ja nicht. ;-)

Erfreulich: Habe von der Lehrerin von Doris eine selber gemachte Tasche bekommen.
Leider hatte diese nach kurzem schon ein kleines Loch und so habe ich mich in Copan auf
die suche nach einem Naeher mit einer Maschine gemacht...nach verschiedenem
fragen bin ich dann auf dem Markt gelandet und dort hat man mich zu einem Schuhmacher
geschickt. Nun, dieser hatte aber nur dicke Nadeln, welche nicht fuer Stoff zu gebrauchen
waren. Natuerlich hatte es viele andere Leute und Verkaeufer dort und so hat sich
doch spontan eine Verkaeuferin anerboten meine defekte Tasche zu reparieren.
Es war einfach der Hit...ich, die Verkaeuferin am Naehen und etwa noch 5 andere besserwisser. ;-).
Nach einer halben Stunde war der Schaden behoben und als Lohn fuer die Muehe hatte ich
eine Flasche Fanta fuer alle zu bezahlen.
Dies hat mir die freundlichkeit der Leute wieder einmal mehr gezeigt.

Sind dann mit Gerd (Eigentuermer von Via Via) noch ein wenig wander gegangen.
Dies war wirklich auch ein tolles Erlebniss...in Copan leben etwa 10'000 Leute...
in der ganzen Gegend aber rund 30'000. Und die Leben alle ziemlich verstreut und teilw.
auch abgeschottet von der Zivilisation...und auch dort haben wir nur (fast) freundliche Leute getroffen.
Ausser einen Hausbesitzer, welcher fuer das vorbeilaufen mit Touristen Geld wollte.
Na ja, die wollen halt teilw. eifach das schnelle Geld mit uns machen.

Bin dann noch nach Omoa gereist und dort habe ich Rolis Place besucht. Er ist ein
Schweizer, welcher 6 Jahre am Reisen war und nun seit 10 Jahren einen Backpacker betreit.
Omoa selber ist nicht wirklich speziell, die meisten gehen dort durch und machen
einen halt bevor sie nach Guatamala reisen.

Es war 03.30 Uhr in S.P.S...die grosse und lange Reise nach Costa Rica begann.
Ich schreibe es hier nur in Telegramstil...es wuerde sonst alles sprengen.
05.00 Uhr, Abfahrt Richtung Costa Rica - 08.00 Uhr, der Bus streikt - 10.00 Uhr,
eine 1/2 h Weiterfahrt ins Buszentrum in Tequiciqualpa - 11.00 Uhr, Weiterfahrt
mit dem gleichen Bus - 20 min spaeter streikt er wieder - ca. 13.00 Uhrm, Ersatzbus kommt,
Weiterfahrt ohne Gepaeck (Gepaecktuere laesst sich nicht oeffnen, kein Druck) - ca. 15.00 Uhr,
auch dieser Bus hat ein Problem - 17.00 Uhr, Weiterfahrt - 20.00 Uhr, keine Change mehr weiterzukommen
(es toent nach Getriebe) - 22.00 Uhr, der zweite Ersatzbus kommt -
02.00 Uhr, mit 10 Stunden verspaetung kommen wir in Managua (Nicaracua) an -
kein Hotel, nichts zu essen und wenig getrunken, lasse meiner Enttaeuschung ueber
die Company (TicaBus) in spanisch freien Lauf (keine Ahung ob mich jemand verstanden hat) -
Uebernachtung auf dem Busbahnhof - 05.00 Uhr, ein Fruehstueck wird offeriert (wenigstens etwas) -
09.00 Uhr das Gepack kommt an - 12.00 Uhr, angesagte Weiterfahrt mit dem
ersten defekten Bus (hat ja unser Gepack gebracht), es soll alles wieder in Ordnung sein -
30 Sekunden spaeter (nicht mal aus der Einfahrt raus), wieder das selbe Problem -
1 Sekunde spaeter, Schernberg laeuft rot an...habe extra gefragt ob alles i.O. ist -
verantwortlicher "scheisst" den Chauffeur zusammen wieso er sagt der Bus sei in Ordung -
12.10 Uhr, Weiterfahrt mit einem Ersatzbus - 21.00 Uhr, Endlich...COSTA RICA. Jipeee
Einchecken im Costaricabackpacker und erst mal alles verdauen. ;-)

Was ich in Costa Rica erlebt habe...das schreibe ich ein ander mal.

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Friday, 05. May 2006, 17:54

Back from Paradise

Nachdem der letzte Schultag ueber die Buehne ging ich mein Diplom in der Tasche hatte
hiess es packen und Abschied nehmen von La Ceiba...was nicht wirklich schwer gefallen ist.

Nach einer sehr stuermischen Ueberfahrt mit hohen Wellen, GRATIS Dusche
und vielen Leuten mit Tueten in den Haenden sind wir dann auch gut in Roatan angekommen.
Diese Insel befindet sich im Karibischen Meer und ist ein bekanntes Ausflugsziel
fuer Kanadier und Amerikaner...entsprechend wird leider auch vorwiegend Englisch gesprochen.
Dies hat aber auch einen Historischen Hintergrund. Die Insel war eine Kronkolonie
von Englang und wurde ca. 1830 unabhaengig...aber Englisch hat sich bis dahin erhalten.
Ich hoffe doch meine geschichtlichen Infos stimmen. :-D

Mit dem Chillies haben wir eine Top Unterkunft mit einem fairen Preis gefunden.
Ein Haeuschen mit zwei Zimmern, einer Dusche und einer Kueche.
Und da es nicht viele Leute hatte, hatten wir das Teil meistens fuer uns alleine!!
(siehe aktuellsten Honduras Fotos)

Nun hiess es einfach mal relaxen und vom Schulstress wegkommen, was uns dann
auch promt gelungen ist.
Nach 3 Tagen Sun, Fun and nothing to do, ging es los zum tauchen.
Mit den Native Sons...welche eine Basis im Chillies haben...haben wir den
idealen und sichern Partner gefunden. Tauchen hier ist ein absolutes muss!!
Ich durfte bereits viele super schoene Tauchplaetze sehen auf dieser Welt...aber dieser
gehoert zu den Top Plaetzen. Hier sind auch die Korallen teilweise noch in einem
sehr gueten Zustand und die verschiedenen Tauchplaetze haben immer andere Ueberraschungen
bereit.

Per Zufall haben wir noch einen Schweizer kennengelernt, welcher bereits seit
einigen Jahren im Winter hier als Tauchlehrer arbeitet und so haben wir dann auch mit
ihm zusammen eine interessante Inseltour in Schweizerdeutsch erlebt.
Auf dieser Tour sah man auch, das es nicht nur Englaender hat...nein, auch die Einheimischen,
genannt Garifunas sind immer noch praesent und sprechen Spanisch oder ihre eigenes Kauderwelsch.
Die Insel an und fuer sich ist relativ gross und im Moment total im Aufschwung.
Ueberall sind sie am bauen und Land verkaufen...es nimmt mich wunder wie es wohl in ein
paar Jahren aussieht. Zur Info...ab Mailand gibt es einen direktflug nach Roatan.
Fuer die, die es mal anschauen wollen. :-P
Also die Straende in West Bay und West End gehoeren ebenfalls zu den schoensten, welche
ich bis jetzt gesehen habe...und ich durfte schon einige sehen. Also los!!! ;-)

Leider ist die Insel im Verhaeltniss zum Festland relativ teuer...aber im Vergleich zur
Schweiz nach wie vor guenstig.
Auch hier bekommt man einen Cuba Libre mit mehr Rum als Cola fuer ca. 2 Fr., ich kann
ein kleines Liedchen davon singen. hi hi hi

Auf der Insel hat es auch viele Leute, die am Reisen sind und hier und ungewollt auf haengengeblieben
sind. Sie arbeiten nun ein wenig und gehen dann wieder weiter auf Tour.

Nun denn, auch dies wird mit der Zeit eintoenig und es gibt ja noch so viel zu sehen.
Also haben wir die Insel wieder mit einem gluecklichen aber auch mit einer traene im Auge verlassen.
Und haben uns nach Copan begeben...auch dort durfte ich bereits das eine oder andere
lustige aber auch traurige Erleben...aber diese Geschichte erzaehle ich etwas spaeter.

Liebe Gruesse aus Copan.

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Thursday, 13. April 2006, 19:22

Neues aus Honduras

Wow, kaum ist man im Alltagstrott, vergeht doch die Zeit viel schneller...aber das aendert sich ja bald.

Waren inzischen im Pico Bonito Nationalpark wo wir Canopy und Riverraftig gemacht haben...war wirklich spannend. Vorallem sind wir vor dem Raften noch den Fluss hinaufgelaufen und von
diversen hoehen in die Tiefen gesprungen...einfach geil. Als es dann um den 10m Sprung,
mit vorgaengigem Klettern ging bekamm ich doch promt das Knieschlottern...grins.
Das schonste am ganzen war aber eindeutig die Lodge, nach einer Woche Stadtleben habe
ich es wieder mal so richtig genossen einfach nur Ruhe zu haben. Nicht nur die Stadt ist laut,
nein...auch um das ganze Haus herum ist manchmal ein riesen Krach, und das nicht nur durch den
Tag hindurch, nein, das gent natuerlich bis spaet in die Nacht, aber was wotsch. ;-)
Die Lodge war mitten in die Natur gebaut und auch dort integriert, das ganze ist
natuerlich aus Holz gemacht was die Schreinerherzen bestimmt gleich schneller
Schlagen liesse...meines ist ja schon schneller gelaufen.
Tja, leider haben wir uns zu Hause nur fuer eine Nacht abgemeldet, was dann auch hies
das wir am Samstag wieder nach Hause mussten, obwohl wir gerne noch geblieben waeren.

In der Stadt ist noch ein Hotel gleich neben einer Primarschule niedergebrann.
Aus sicherer Quelle (Doris) weiss ich, das vor Ort ein riesen Chaos mit weindenden Muettern und Vaetern war, welche sich Sorgen um ihre Kinder gemacht haben.
Zum Glueck konnte die Schule gerettet werden. Ich bin dann am Nachmittag noch mit
dem Fotoapparat vor Ort gewesen und das Hotel war komplet niedergebrannt.
Von Sicherung oder Absperrung keine Spur, die Einheimischen waren bereits dabei
das Alteisen aus den rauchenden Ueberresten zu bergen, da wir einem wieder einmal mehr bewusst wo ich bin.

Letzes Wochenende sind wir nach Tela gereist, natuerlich haben wir unserere Geldboersen
geschont und sind mit dem Lokalen Bummler gefahren...30 Lemp.
Es war also wirklich Fun...der hat zwar an jeder Ecke gehalten und die Fahrt hat
entsprechend 2.5h statt einer Stunde gedauert, aber dieses Feeling moechte ich nicht missen.
Wir waren die einzigen Touristen im Bus und als wir auch noch die Digitalkamaras
aus unseren Taschen gezogen haben, hatten wir die Aufmerksamkeit komplett. ;-)

Dort angekommen haben wir unser Quartier, genannt Mango Cafe - Bed & Breakfeast, mit Fruehstueck, warm Wasser, A/C, ruhe und super Aussicht bezogen.
Na ja, das Fruhstueck gibt es seit ein paar Jahren nicht mehr, das warme Wasser
konnten wir uns vorstellen, die A/C war ein Fan, die Ruhe bezog sich auf
vielleicht 3 - 4 Stunden in der Nacht und die Aussicht beschraenkte sich
auf ca. 20 cm (nicht 20 m) bis zum naechsten Gebauede. ha ha ha

Nun den, da ja diese Woche Ferienzeit ist und die Leute natuerlich gerne an die Beach
fahren, war am Samstag und Sonntag wirklich alles ueberfuellt.
Heisst alle Leute haben den kuerzesten Weg zur Beach genommen und sich dort niedergelassen.
Entsprechend war diese auch ueberfuellt...fast kein freier Quadratmeter.
Na ja, Vielleicht 1000 m nach links oder rechts und die Beach hat einem fast alleine gehoert.
Also uns wars recht. GRINS

Das traurige am ganzen...alls die Leute die Beach verlassen haben, gleichte diese
einer Muellhalde. UNGLAUBLICH!!! Fuer einen Schweizer einfach unfassbar.
Die haben absolut kein Verstandnis fuer Sauberkeit. Es hatte sehr viele Abfallkuebel,
aber diese waren am Abend nach wie vor leer...aber laut meiner Lehrerin sind sie nun dabei
das Feingefuehl von Sauberkeit bereits in der Schule beizubringen.
Nimmt mich wirklich wunder wie sich dieses Land in den naechsten Jahren weiterenwickelt!!

Auf dem ganzen Weg retour nach La Ceiba habe ich mir die Natur noch mal in vollen Zuegen genossen.
Es ist also wirklich ein sehr schoenes Land mit ueppiger Vegetation.
An den Strassenraendern findet man immer wieder kleine Huetten mit einer Hangematte vor dem
Eingang und spielenden Kindern.
Obwohl sehr viele Leute sozusagen nichts haben, scheinen sie gluecklich zu sein.
Sie nehemen die Situation so wie sie ist und machen das beste daraus, und ich denke
das wir Europaeer uns da bestimmt eine grosse Scheibe abschneiden koennen.
Auf jedenfall tut es sehr gut solche Sachen zu sehen...so faengt man an zu schaetzen
wie schoen wir es doch in der Schweiz haben!!
Jeder hat fliessend Wasser (warm und kalt), einen Kuehlschrank, eine Waschmaschine, ein richtiges Dach ueber dem Kopf, etc. einfach den puren Luxus.

Wieder zurueck in La Ceiba hat uns der Schulaltag wieder eingehlolt, aber nur bis Mittwoch,
den Rest haben wir frei...Semana Santa, ist so aehnlich wir Ostern.
Und diese Woche ist auch so einiges los...unteranderem wahrscheinlich die erste Technoparty in La Ceiba
an der Beach. Und das interessante...ein Schweizer aus Zuerich hat sie Organisiert. Tja, so klein ist doch die Welt.
Und da ich ja ein wirklicher Technopartygaenger bin, bin ich natuerlich die ganzen Tage dort
anzutreffen. GRINS

Was euch vielleicht auch noch interessiert ist die Kriminalitaet.
Nun, es ist so das zu jeder Bank mindestens 3 Security mit Pumpactions gehoeren. Und die Tueren sind immer verschlossen.
Heisst, zuerst wird man unteresucht und erst dann kommt man in die Bank.
Auch viele Geschaefte, Autoverkaeuver, Ersatzteilverkaever,
Lebensmittellaeden, sogar der Eiverkaufer hat seine Security angestellt.
Die Hauser selber haben mindestens alles vergitternt und viele haben auch riesen Zaeune um das ganze Grundstueck herum gezogen.
Aber alles in allem kann man sagen das es sicher ist, man muss halt einfach ein paar
Regeln einhalten, welche man in jedem Land muss.
Wir nehmen jeweils nur das wichtigste mit und am Abend bewegen wir uns eigentlich nur mit dem Taxi weiter,
ausser es ist eine belebte Strasse.

Also ihr lieben, geniesst das Osterweekend, bleibt Gesund und geniesst den Fruehling der vor der Tuere steht.

Einen lieben Gruss aus Honduras.

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Friday, 31. March 2006, 02:01

Honduras - La Ceiba

Hallo alle zusammen,

ja...ich bin es schon wieder. Ihr werdet denken, was schon wieder ein Bericht.
Aber ich kann euch sagen, mir kommt es vor wie wenn ich schon eine Ewigkeit weg bin!!!
Bei euch hat es bestimmt klick gemacht und die zwei Wochen sind durch gewesen.

Nun denn, was ich bereit passiert...wow, einiges...aber von vorne.

Letzten Freitag sind wir von Miami ueber San Pedro de Sula nach La Ceiba (Hondruas) geflogen.
Der Flug war wunderbar und es hat von Miami nach S.P.S mehr zu trinken gegeben,
als von London nach Miami. Tja, verschiedene Gesellschaften.
Der Flug von S.P.S. war mit einem kleinen zweimotorigen flieger...das war der Hit,
fuer frische Luft konnte der Pilot einfach das Fenster aufmachen. :-)

Nun denn, in La Ceiba sollten wir eigentlich abgeholt werden, hat leider nicht geklappt.
Nach einer halben Stunde warten und einem telefongespraech von einem Einheimischen
zu meiner Familie, wurden wir schlisslich von dieser abgeholt.
Aber richtig Erwartet wurden wir glaube ich nicht...grins.

Meine Familie ist glaube ich ein Auffangbecken fuer verschiedene Personen.
Da bin ich und ein Mitstudent, zwei Boys und ein Maedchen, welche waehrend der Woche
da wohnen und dort in die Schule gehen, die Familie mit den Eltern und einem Kind
und die Haushaelterin.
Zudem sind da immer irgendwelche Leute, die zum Essen kommen oder eifach so ein wenig im Haus sind.
Also ganz andere Verhaeltnisse als bei uns. :-)

La Ceiba selber ist die zweitgroesste Stadt in Honduras und zaehlt ca. 130'000 Einwohner.
Die Stadt hat eine Town, welche typisch fuer ein Land in diesen Breitengraden ist.
Viel Verkehr, viel Dreck, Schrottautos, viele Taxis (in Town 15 Lmp.) und die Strassen sind einem schlechten Zustand.
Aber die Leute sind wirklich freundlich und mit einem kleinen Laecheln und ein
wenig Spanisch bekommt man alles und dies erst noch guenstig.
Zum veranschaulichen:
1 SFr. = 15 Lempiras

1 Bier = 10 - 20 Lmp.
1 Taxi innerhalb Town = 15 Lmp. pro Person.
1 Cola = 10 - 15 Lmp.
1 Kaffe = 10 - 15 Lmp.

Es laesst sich also wirklich billig Leben hier.

Nun den, nun bin ich bereits eine Woche in der Schule und habe eine sympatisch Lehrerin
welche mir also wirklich auch was beibringen kann. Denke das ich bis in 3 Wochen bereits einiges
gelernt habe...hoffentlich. ;-)

Aha, was noch interessant ist...die Beach ist also nicht wirklich toll.
Wir gehen meistens zum einzigen Hotel am Strand, den dort wir wenigstens aufgeraeumt.
An der oeffentlichen Beach sieht es aus wie auf einer kleinen Muellhalde...na ja, vielleicht
nicht so schlimm, aber halt nicht das uebliche. ;-)

Morgen und uebermorgen gehen wir auf eine kleine Adventuretour in den Pico Bonito Nationalpark.
Da werden wir ein wenig in den Baeumen rumhaengen und noch River RAften gehene...bin ja gespannt.

Also liebe Leute, so spontan kommt mir nicht's mehr in den Sinn.
Auf jedenfall vielen Dank fuer die Mails die ich bekomme und Sorry wenn ich verspaeted...oder gar nicht Antworte.
Aber es ist immer wieder schoen was aus der Schweiz zu hoeren.
Auch wenn ich erst ein paar Tage weg bin.

Lieber Gruss und hasta la vista.
Schembi

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Wednesday, 22. March 2006, 02:11

Miami - South Beach

Hello everybody

Bin super gut in Miami angekomme und wir haben auch schon eine Menge erlebt. ;-) Damit ich auch nicht gleich alles vergesse, schreibe ich es doch gleich mal auf.

Also von vorne:
Sind am 18. Maerz (scheiss Ami Tastatur...muss mich an den Wechsel von Y und Z gewoehnen und natruerlich auch die bloeden Umleaute. :-D )
Nach einem kurzen Zwischenstop in London und einem 9 Stuender nach Miami sind wir auch gut dort angekommen.
Leider gab es nicht wirklich gut zu essen bei BA aber wenigstens einen Monitor im Sitz, so ging doch die Zeit doch noch schnell vorbei. Kaum in Miami angekommen, zeigten sie sich auch gleich von ihrer besten Seite. Jeder frischling darf einen Fingerabdruck geben und wird auch gleich fotografiert...wow, nicht auszudenken wie lange man warten "darf" wenn es Nachmittag ist, wir auf jedenfall durften so schon (ohne viele Leute) gut 1 Stunde bei der Imigration verbringen.
Nun denn, nach der Warterei ging es auch gleich zum Gepaeck...das Band lief natuerlich nicht mehr und mein Backpack fehlte...wow, dachte ich mir, faengt ja super an. Kurz nachfragen und die Antwort bekommen, nichts mehr da...hm, noch einen Moment spaeter: Hey Sir...there is any Backpack coming. Zum Glueck...sonst...:-D.
Das naechste Ziel war der Taxistand...ich glaube wir haben den "dicksten" Taxidriver von ganz Miami erwischt...anyway, er hat uns sicher nach South Beach ins Hotel "The Clay" gebracht. Kaum war das Zimmer bezogen war schlafen angesagt...und das obwohl rundherum ein riesen "Meis" war.
Naechsten Tags gings natuerlich auch gleich an die Beach...und die ist wirklich laaang. Aber von der Socke hat sie mich also nicht gehauen. Aber ich muss schon sagen, das Motto: "Sehen und gesehen werden." hat schon seine Berechtigung. :-P
Nach dem Anstrengenden Beachtag ging es zum wohlverdienten Bierchen. Und wo sind wir gelandet...prompt gingen wir in ein Lokal wo am meisten los war und dieses entpuppte sich als "Gaybar". War noch witzig zum beobachten.
Wow, muss also sagen...fuer die zwei Tag die wir erst da sind, haben wir schon einige witzige Sachen erlebt...leider hat mein "Mueckenhirn" das eine oder andere wieder vergessen. :-D

Weitere News sind geplant.
Halted die Ohren steif und schaut zu euch.

Lieber Gruss aus Miami - South Beach.

P.S: Uebrigens, das Wetter ich wunderbar und die Tempratur liegt bei rund 25 - 30 Grad. *grns*

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Tuesday, 14. March 2006, 18:29

Die letzen Tage in CH

Jipeee, die Wohnung ist geräumt und konnte ohne Probleme abgegeben werden.
Nun geniesse ich noch die letzten paar Tage in der Schweiz.
Seit letztem Samstag lebe ich nun noch bei meinem Bruder...herzlichen Dank für die Gastfreundschaft!
Zudem möchte ich mich auch bei allen Leuten bedanken
die uns freundlicherweise das eine oder andere Möbelstück abgekauft haben...hoffen
natürlich das ihr auch eure Freude daran habt. :-D
Wenn ich mir Vorstelle auch noch alle Möbel irgendwo einzustellen...da wird es einem geradezu schlecht.
Hat so schon viel zu viel gegeben!
An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an unsere Zügelmänner,
die haben wirklich hervorragende Arbeit geleistet...gebe auf Wunsch auch gerne die Namen bekannt. ;-)
Also liebe Leute, zählt die Tage...mein nächster Bericht wird aus Miami sein.
Juhuiiii!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-P

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Friday, 03. March 2006, 09:23

Endspurt

Nach einer super schönen Fasnachtszeit mit absolut geilen und schönen Erlebnissen
beginnen nun die letzten zwei Wochen in der Schweiz.
Es gibt noch das eine oder andere zu tun: Geldnachschub regeln, Verwante und Bekannte verabschieden, Wohnungseinrichtung veräussern,
Wohnungsgegenstände wegwerfen oder verpacken, etc. Aber des passt schon, habe ja Ferien und von dem her genug Zeit.

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Tuesday, 03. January 2006, 09:16

Meine Homepage ist OnLine

Tja, noch gut 2 1/2 Monate und meine Reise geht los.
Um euch auch zwischendurch auf dem laufenden zu halten, habe ich mir eine Homepage zusammengebastelt. Hier findet ihr allfällige Infos über das eine oder andere Land oder andere interessante Informationen.
Es würde mich natürlich auch freuen die eine oder andere E-Mail zu erhalten oder ihr könnt euren Senf auch zum jeweiligen Bericht schreiben. :-D

Also, have Fun.

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